momentan ... ist's hier ja so eisig, dass ich gestern Abend beim Werkeln tatsächlich schon dicke Socken angezogen habe. Das richtige Wetter also, um Weihnachtkarten zu machen. Man soll ja immer das Gute in allem sehen. ;-)
Ich habe mir gerade einen Schwung neuer Stempel geleistet. Und in einem Set war ein toller Schrift-Hintergrundstempel mit zahlreichen Weihnachtswünschen in diversen Sprachen. In den war ich sofort verliebt. Ich denke, mit dem werde ich in der nächsten Zeit auch noch so einiges ausprobieren.
Hier also die ersten beiden Karten damit.
Einmal der Stempel nur mittig platziert und mit einer Schneeflocke aus geliebtem MME-Holz-Papier (Stella & Rose).
Und hier habe ich den Stempel als Allover-Druck verwendet und den eigentlichen Gruß auf einem dieser süßen kleinen Tortendeckchen untergebracht. Was Scrapper nicht alles gebrauchen können ... Jetzt werden noch nicht mal mehr die Kuchen in Ruhe gelassen. ;-)
Platz für einen dekorativen Pin, ein bisschen Ribbon (festgetackert) und eine Holz-Schneeflocke war auch noch.
Fühlt Euch inspiriert! Vielleicht lädt Euch das Wetter ja auch ein, Euch schon mal mit Weihnachten zu beschäftigen.
Ich muss mich heute noch mit dem Rest der Vorbereitungen für die Hochzeitsfeier, die es am Samstag in der Familie gibt, eingehender beschäftigen. Das junge Paar hat sich ein Gästebuch gewünscht und das sollen sie natürlich auch bekommen. Wenn auch nicht in der herkömmlichen Form und Art und Weise. Ich zeig's Euch dann die Tage mal.
Und die ersten Schulanfangs-Layouts würde ich danach ja dann auch gerne mal in Angriff nehmen. Auch wenn der erste richtige Schultag für unsere Schnecke (und mich) dann gleich sehr ernüchternd und aufregend war. Die arme Maus hat gestern Abend soooo bitterlich geweint im Bett. Sie hat mir so leid getan. 1. Problem: in der Pause hatte sie nicht so recht Anschluss und konnte dort, wo sie gerne mitspielen wollte, nicht mehr mitmachen. Und dann kam noch ein ganz furchtbar erwachsen wirkender Satz von ihr, der mich wirklich bis ins Mark getroffen hat: "Mama, die Schule ist mir so fremd." Ihr lacht jetzt vielleicht. Aber das ist keine Ausdrucksweise, die ich jemals von meinem Kind gehört habe. Sie ist kein Schisser, ist offen, neugierig, findet schnell Anschluss und ist wirklich problemlos im Umgang mit anderen (zu Hause ist der geschützte Mikrokosmos und da "kann" man sich benehmen wie Sau und rumzicken und so - aber woanders gibt es so was bei ihr nachgewiesenermaßen wirklich nicht). Und die vielen fremden Kinder machen ihr Angst. Und als wenn das alles nicht schon schlimm und einschüchternd genug wäre, hat es dann gestern mit der ersten Busfahrt ihres Lebens auch nicht wirklich gut geklappt. Sie wurde auf der Rückfahrt nicht an der Haltestelle rausgelassen und sie traute sich auch nicht, was zu sagen. Entdeckt wurde sie dann erst, als alle anderen Kinder ausgestiegen waren. Ihr könnt Euch wohl vorstellen, wie hoch mein Blutdruck war, nachdem ich (wegen diverser Baustellen, die den kompletten Fahrplan eh schon durcheinander geworfen hatten) bereits eine dreiviertel Stunde auf sie gewartet hatte und der Bus plötzlich an mir vorbeifährt ohne zu halten. Und er sah verdammt leer aus. PANIK! Also Anruf in der Schule, dort PANIK, großes Rumtelefonieren ... bis sie mein Kind dann endlich zur richtigen Bushaltestelle brachten und ich sie endlich wieder in die Arme schließen konnte. Danach war ich fix und alle, kann ich Euch sagen.
Jedenfalls hatte sie dann gestern Abend verständlicherweise auch noch zusätzlich Angst vor der Busfahrt heute. Ach je, das Mäuschen tut mir soooo leid. Ist doch schon alles ganz schön viel, was so einer Sechsjährigen da abverlangt wird am ersten Tag. Drückt uns mal die Daumen, dass es heute alles besser läuft und sie sich nicht wieder in den Schlaf weinen muss. Das macht mein Mutterherz sonst nicht lange mit. HEUL!
Also: es kann nur besser werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Habt noch einen zauberhaften Tag! ♥
Credits: Bazzill, StazOn, Kars, Viva Decor, My Mind's Eye, Basic Grey