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Dienstag, 27. Oktober 2015

Backen ohne Mehl - lecker und saftig


momentan ... durchschnaufen. Endlich mal! In letzter zeit ging's immer nur von Termin zu Termin, und ein Geburtstag jagte den nächsten. Deshalb war's hier auch so ruhig. Insofern genieße ich gerade ein paar freie Tage, zumal ja auch gerade Herbstferien sind. Also lange schlafen, spätes Frühstück und einfach mal gar nichts machen. Herrlich. 
Und weil wir es uns gerade so richtig gut gehen lassen, gab's gestern auch einen guten Kuchen. Einen, der so ungefähr aus gar nichts besteht, aber trotzdem saulecker ist. 


Keine Butter, kein Ei, kein Mehl ... Jaja, ich kenne auch die Witze über Backen ohne Mehl. Aber wenn am Schluss was mit so viel Geschmack rauskommt, riskiere ich das gern. Und nun spanne ich euch nicht weiter auf die Folter und lasse euch teilhaben an dem saftigsten Backwerk, das meinen Ofen seit langem verlassen hat. Die Teilnehmerinnen des diesjährigen Crop Royal kennen das Teil bereits. Und schon da hat er für Erstaunen gesorgt, da kaum einer glauben konnte, dass ein Kuchen, der für die meisten Allergiker (bis auf die, die Nüsse nicht vertragen) geeignet ist, so schmackhaft sein kann.


Die Idee hatte ich mal irgendwo aus dem Internet, aber das hier ist meine Variante, die zwischenzeitlich zigfach auf Herz und Nieren getestet wurde:

Den Backofen auf 190-200 Grad vorheizen.

200 g gemahlene Haselnüsse 
300 g Weichweizengrieß
250 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1/2 P. Backpulver (8g)
3-4 EL Back-Kakao
1/2 P. abgeriebene Zitronenschale (diese kleinen Alu-Tütchen oder einfach 1/2 TL voll)

Die Zutaten gut vermischen, Dann 1/2 Liter Sojadrink oder (lactosefreie) fettarme Milch zugeben. Gut verrühren.
Am Schluss eine mittelgroße geraspelte Zucchini unterrühren. 

Eine runde Springform (26 cm) am Boden mit Backpapier auslegen. Dafür am besten ein Stück nehmen, das größer ist als die Springform und das Papier beim Schließen des Rings zwischen Boden und Ring einklemmen. So wird ganz gut verhindert, dass der doch recht flüssige Teig irgendwo raustropft. 
Die Form einfetten und mit Grieß ausstreuen. Dann den Teig einfüllen und auf der 2. Schiene von unten ca. 45 Minuten bei 190-200 Grad backen. Rechtzeitig die Stäbchenprobe machen! Sollte der Kuchen oben zu dunkel werden, aber innen noch nicht durch sein, am besten mit einem Stück Alufolie abdecken und auf etwas niedrigerer Temperatur fertigbacken. 

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, eine Packung Puderzucker mit ein paar Tropfen Zitronenöl-/Aroma und gerade so viel heißem Wasser verrühren, dass eine sämige Masse entsteht, die schön zitronig schmeckt. Nicht zu flüssig werden lassen, da der Guss sonst nicht so schön dick wird und zu lange zum Trocknen braucht. Sobald der Guss aufgetragen ist, kann er noch mit Zuckerperlen o. ä. dekoriert werden. 


Statt der Zucchini kann man auch gut geraspelte Möhren verwenden. Dann aber am besten abgeriebene Orangenschale und ein paar Tropfen Orangenöl für den Guss verwenden. Eine Prise Zimt im Teig macht sich dann auch ganz gut.
Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!
Genießt den Tag und schmeißt mal wieder den Backofen an! ♥ 

Montag, 29. Dezember 2014

Mohnklöße

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momentan ... gesättigt. Von so viel Feiertagsgedöns. Gut, wenn die ganze Völlerei auch wieder ein Ende hat. Ich hoffe, Ihr hattet tolle Tage und eine schöne geruhsame Zeit mit denen, die euch lieb und teuer sind.
Aber geht es euch auch so, dass viele wunderbare Kindheitserinnerungen an die Feiertage auch was mit Schlemmen zu tun haben? Und aus genau diesem nostalgischen Grund gab es auch dieses Jahr wieder die typisch schlesischen Mohnklöße, die eine meiner Omas früher immer gemacht hat. Meine Vorfahren sind ja eine wilde Mischung, die aus allen Himmelsrichtungen kamen: Schlesien, Ostpreußen, Ruhrgebiet ... Und wenn ich dann noch weiter zurückgehe, soll es auch Raubritter aus der Gegend Ungarn, Österreich, Polen gegeben haben. Vielleicht sollte ich mich tatsächlich mal an die Ahnenforschung machen ... Aber ich schweife ab. Heute soll es ja um etwas ganz anderes gehen.  
Kennt Ihr Mohnklöße? Ich geb's ja zu: besonders toll sehen sie nicht aus. Und richtige Klöße sind es auch nicht. Eher eine Pampe, Fies, oder? Aber trotzdem total lecker. Sofern man auf Mohn in rauen Mengen steht und ihn auch verträgt.

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Gemacht sind die Mohnklöße ganz fix und auch ganz einfach:
200 g gemahlener Mohn
400 ml Milch
1/4 altbackenes Weißbrot
80 g gehackte Mandeln
1-2 Hände voll Rosinen
Zucker nach Geschmack

Das Weißbrot in mittelgroße Würfel schneiden
Die Milch mit Zucker aufkochen, Mit der einen Hälfte den Mohn übergießen, mit der anderen die Weißbrotwürfel. Alles gut durchziehen lassen. Sofern die Weißbrotmischung arg flüssig sein sollte, ggf. etwas abtropfen lassen. Dann alle Zutaten miteinander vermengen und am besten über Nacht durchziehen lassen.
Dass ich für den zucker keine Mengenangabe genannt habe, liegt daran, dass hier jeder nach Geschmack süßen sollte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Geschmäcker, was dies angeht, bei den Mohnklößen weit auseinander gehen. Also lieber erst mal nicht zu doll süßen und später, wenn alles vermengt ist, abschmecken und ggf. noch mal nachsüßen.
Guten Appetit!

Genießt den Tag! Und die leckeren Kindheitserinnerungen. ♥

Mittwoch, 7. Mai 2014

Vegetarische Lasagne-Muffins



momentan ... probiere ich beim Kochen endlich mal wieder neue Dinge aus oder versuche einfach, Altbewährtem neuen Pfiff zu geben. Daher gibt's heute mal wieder ein Rezept für Euch. Am Wochenende frisch für Euch erdacht und auch gleich ausprobiert: vegetarische Lasagne in Muffin-Form. Soooo, lecker, kann ich Euch sagen! Und die Kinder haben noch nicht mal gemerkt, dass kein "echtes" Fleisch drin ist.

Zutaten:
125 g getrocknetes Sojafleisch
400 ml Wasser
2 gehäufte TL gekörnte Gemüsebrühe

1 Packung frischer Nudelteig (aus dem Kühlregal)

400 g Schmand
200 ml Sahne
50 ml Milch
1 1/2 TL Fondor/Aromat o.ä.
etwas Zucker oder flüssiger Süßstoff
2 EL getrocknete Zwiebeln oder 1 frische Zwiebel

1 Dose gehackte Tomaten
1 Packung passierte Tomaten
1/2 Zwiebel
100 ml Wasser
1 TL gekörnte Brühe
Gewürze: Salz, schwarzer Pfeffer, Oregano, Basilikum, Thymian, Paprika edelsüß, Paprika rosenscharf, etwas Zucker oder flüssiger Süßstoff

200 g geriebener Käse

Muffinblech bereit stellen. Ich habe eins aus Silikon genommen und das war wunderbar, um die Teilchen hinterher heil raus zu bekommen. 
Zunächst mithilfe eines Kreisausstechers oder mit Glas und Küchenmesser 24-36 Kreise aus dem Nudelteig ausschneiden - je nachdem, wie tief Eure Muffinförmchen sind. 
Das Sojafleisch in Wasser mit gekörnter Brühe nach Packungsanweisung aufkochen und dann 10 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit Tomaten mit Wasser, gekörnter Brühe und Gewürzen aufkochen. Dann das gequollene Sojafleisch zugeben und alles abschmecken. Ggf. noch mal nachwürzen.
Schmand, Sahne, Milch, Fondor, etwas Zucker/flüssigen Süßstoff und die getrockneten oder ganz fein gehackten frischen Zwiebeln verrühren. Checkt die Konsistenz! Sie soll so wie Bechamelsoße sein, also nicht zu flüssig.
Jede Vertiefung im Muffinblech mit einem Klecks dieser Mischung ausstreichen. Dann das erste Nudelblatt hineinlegen. 
Und nun beginnt das Schichten: ein bisschen Bolognese, ein bisschen Schmandmischung, Nudelblatt, Bolognese ... Bis die Förmchen voll sind. Die oberste Schicht sollte eine Lage Schmandmischung sein. Darauf dann noch geriebenen Käse und ab in den Ofen. 
Bei mir haben sie bei 180 Grad Ober- und Unterhitze (vorgeheizt) rund 15 Minuten gebraucht. Und sie waren sooooo lecker.


Und da die kleinen Teilchen sogar kalt recht lecker schmecken, werden wir sie fürs nächste Picknick kurzerhand noch in Papier-Muffinförmchen setzen. So kann man sie prima verpacken und mitnehmen.
Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!
Genießt den Tag! ♥ 

Montag, 23. Dezember 2013

23. Dezember: Die wundersame Teigvermehrung

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momentan ... ist's nur noch 1 Tag bis Weihnachten. Hibbel, hibbel! 
Braucht Ihr vielleicht noch eine Kleinigkeit für den Nachtisch oder für den Kaffeetisch oder als leckeres Mitbringsel, falls Ihr eingeladen seid? Wie wär's mit Muffins? Nee, nicht ganz normale Muffins. Diese hier sind besonders. Erstens sind sie sehr saftig und zweitens - und jetzt kommt der Gag an der Geschichte - egal, wie viele Leute zu versorgen sind, mit diesem Teig hier geht's. Nein, ich bin nicht wahnsinnig geworden. Aber ich wäre es fast, als ich die Teilchen das erste Mal gebacken habe. Ich rührte den Teig an, machte den Deckel auf die Schüssel und ging nur mal ein paar Minuten raus. Als ich wiederkam, saß der Deckel irgendwie so schief. Ich lüpfte ihn an und hab nicht schlecht gestaunt, dass er sich in der Art eines Hefeteigs explosionsartig ausgedehnt hatte. OK, also schnell das erste Blech voll gemacht und ab in den Ofen. Ja, Ihr ahnt es schon: ich kam nach der Backzeit zurück in die Küche und das Spielchen mit der wundersamen Teigvermehrung hatte sich wiederholt. Die Schüssel war trotz des ersten Blechs wieder randvoll, als wenn nichts gewesen wäre. Statt der geplanten 50 Muffins hatte ich dann plötzlich fast die doppelte Menge. Ihr könnt Euch denken, dass sich meine Kollegen am nächsten Tag gefreut haben, als sie unerwartet mit Backwerk versorgt wurden. ;-)

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Vor ein paar Tagen habe ich sie dann erneut gebacken und die Teigmenge gleich entsprechend reduziert. Ich bin ja lernfähig. ;-)
Aber leider kann ich Euch gerade nur Fotos von recht unweihnachtlichen Muffins zeigen. Sie waren nämlich als Mitbringsel für eine Kinderrunde gedacht.
Übrigens lassen sie sich auch toll abwandeln und weiter verfeinern. Meine liebsten sind die mit gehackten Walnüssen. Oder einfach getrocknete Cranberries oder Rosinen dazugeben. Auch mit Schokotropfen sind sie prima. Lasst Eurer Phantasie freien Lauf!

Zutaten:
200 g Mehl (Type 405)
2 1/2 TL Backpulver
1 Ei
160 g brauner Zucker
100 ml neutrales Öl
300 g Buttermilch

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. In jede Vertiefung des Muffinblechs ein Papierförmchen setzen.
Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver mischen. Das Ei in einer großen Schüssel leicht verquirlen. Zucker, Öl und Buttermilch dazugeben und gut vermischen. Dann die Mehlmischung einrühren. Den Teig aber nicht zu lange rühren, damit die Muffins schön luftig werden.
Wer mag, kann nun noch weitere Zutaten zugeben. Ich habe es schon probiert mit gehackten Walnüssen, getrockneten Cranberries, gut abgetropften Kirschen und mit Apfelstückchen. War alles lecker.
Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Minuten backen.
Wer möchte, kann nach dem Auskühlen noch Kuvertüre oben drauf geben.

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

So, Endspurt. Morgen noch ein Türchen und dann kann der alte bärtige Mann mit dem roten Mantel kommen. Genießt den Advent! ♥ 

Mittwoch, 18. Dezember 2013

18. Dezember: Marmeladen-Gefüllte

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momentan ... sind's noch 6 Tage bis Weihnachten. 
Sind bei Euch noch Plätzchen da oder sind schon alle aufgefuttert? Manche Leute ernähren sich ja derzeit fast ausschließlich von ihnen. Daher habe ich heute noch mal ein ganz schnelles Rezept für Euch, das - zumindest bei uns - das Potential hat, in den Kreis der absoluten Lieblingsrezepte aufzusteigen. Vor allem, weil dazu jede x-beliebige Lieblingsmarmelade verwendet werden kann. Vielfalt kann so einfach sein ...

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Zutaten:
330 g Mehl
200 g Backmargarine
120 g Zucker
1 Ei
eine Prise Salz
1 gehäufter TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Lieblingsmarmelade (bei uns war es diesmal Aprikose - mit gaaaaanz großen Stücken YUMMIE!)

Alle Zutaten zu einem Knetteig vermengen. Kleine Kugeln formen, auf ein Backblech legen und etwas flachdrücken. Dann mit dem Ende eines dicken Kochlöffelstiels eine Vertiefung in die Mitte drücken. Einen Klecks Marmelade hineingeben und bei ca. 180 Grad auf mittlerer Schiene etwa 8 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

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Genießt den Advent! ♥

Freitag, 6. Dezember 2013

6. Dezember: Weihnachtssüß

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momentan ... sind's noch 18 Tage bis Weihnachten. Und es ist Nikolaus. Na, hattet Ihr auch was im Stiefel? Ich ja. Total süß: ein selbstgemachtes Puzzle von meiner Tochter. Ich bin ganz hin und weg. Muss ich Euch die Tage mal zeigen. 

So langsam wird es immer kuscheliger, findet Ihr nicht auch? Und am allerkuscheligsten wird es, wenn man es sich mit etwas Leckerem und einer weichen Decke auf dem Sofa bequem macht, ein gutes Buch liest, in Zeitschriften schmökert, einen schönen Film sieht ... Was trinkt Ihr dabei am liebsten? Bei uns stehen Tee und heiße Schokolade ganz oben auf der Liste. Und den Kakao am liebsten mit Sahnehaube. Und das Tüpfelchen auf dem ist dann noch eine Prise Weihnachtssüß. Das ist Zucker, der mit allerlei weihnachtlichen Gewürzen gemischt wird und so den absoluten Adventsgeschmack auf die Zunge bringt. Den mache ich schon seit Jahren zur Adventszeit. Und der landet dann nicht nur auf dem Kakao, sondern auf Milchreis, Pfannkuchen, Waffeln ... Na, eben auf allem, was eine Prise Süß vertragen kann. Kann man auch gut über Apfelkuchen streuen. Ihr werdet sicher noch mehr Anwendungsmöglichkeiten entdecken, sobald Ihr ihn probiert habt. 

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Dieses Jahr habe ich ihn einfach auch mal in kleine Gläser abgefüllt, mit der Cameo Design Edition ein hübsches Etikett gestaltet, auf CS von Auf deine Weise ausgedruckt und draufgeklebt. 

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Auf den Deckel habe ich noch eine Glitzer-Schneeflocke geklebt. Ist eigentlich sog. Streudeko.

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Das Ganze habe ich dann an liebe Freunde verschenkt. Das kam total gut an und ist ganz easy gemacht. Aber jeder sollte da so seinen eigenen Vorlieben freien Lauf lassen. In meiner Variante sind neben superfeinem Zucker noch Vanille, Zimt, Kardamom, Nelkenpulver, Anis, Lebkuchengewürz und etwas Kakaopulver. 
Genießt den Advent! ♥


Material: Auf deine Weise, Silhouette

Dienstag, 3. Dezember 2013

3. Dezember: Cookies im Glas


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momentan ... sind's noch 21 Tage bis Weihnachten.

Und das bedeutet: Zeit, um endlich Plätzchen zu backen! Und zu essen. Und zu verschenken. Ganz klar: süße Leckereien sind immer gern gesehene Mitbringsel, mit denen man eigentlich jedem eine Freude machen kann.
Daher gibt es heute: Cookies im Glas! Supereasy gemacht, zart gebacken und fein geschichtet. Wenn nur alles so einfach wäre wie diese kleine Köstlichkeit in zwei Sorten: Schoko und Vanille.

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Damit sie so hübsch geschichtet in einem Glas verschenkt werden können, muss man sich natürlich die schönsten, rundesten und zur Größe des Glases passenden Cookies raussuchen. Oh, wie schade, dass dann sicher gaaaaaanz viele übrigbleiben, die nicht ins Glas passen! ;-)))

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Und hier das Rezept:

125g Margarine
220g Zucker
1/2 TL Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
200g Mehl (für die Schoko-Variante 150g Mehl und 50g Kakaopulver)

Margarine schaumig rühren, Zucker, Salz und Vanillezucker gut einrühren und dann das Ei sehr gut unterrühren, so dass eine cremige Masse entsteht. Dann das gesiebte Mehl unterrühren.
Den Teig mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Dann kleine Kügelchen formen und mit reichlich Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Bei ca. 170 Grad auf mittlerer Schiene etwa 7-8 Minuten backen. Probiert am besten die Vanille-Variante zuerst aus. Dann, wenn der Rand so langsam goldbraun wird, sind sie fertig. So habt Ihr dann, was die Zeit angeht, einen Richtwert für die Schoko-Version.

So sehen die Schoko-Teilchen aus, wenn sie aus dem Ofen kommen. Allzu viele sollte man nicht auf ein Blech legen, da sie doch noch gewaltig auseinandergehen beim Backen. 

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Wenn die Cookies noch warm sind, sind sie leicht gummiartig. Nicht erschrecken! Das ist OK so. Nach kurzer Zeit sind sie dann knusprig. Wer sie so am liebsten mag, muss nun zusehen, dass er sie schnellstmöglich in eine gut schließende Dose packt und diese so wenig wie möglich öffnet. Macht einfach mal den Test und lasst ein paar Cookies über Nacht unverpackt liegen. Dann sind sie von der Konsistenz her eher saftig. Lustig, oder? 
Und nun lasst sie Euch schmecken! Bei uns sind sie gerade der Renner. Besonders die Kinder lieben sie heiß und innig. 

Genießt den Advent! ♥

Mittwoch, 17. Juli 2013

Direkt auf die Hüfte


Waffeltorte mit Kirschgrütze


momentan ... kann ich ja bei dieser Hitze gar nicht an etwas zu Essen denken. Aber ich kann Euch ja verstehen, dass Ihr auf das Rezept für die leckere Torte wartet, mit der ich Euch hier bereits den Mund wässerig gemacht hatte. Also will ich Euch gar nicht lange auf die Folter spannen. Allerdings habe ich erst mal eine Probeversion in einer kleinen rechteckigen Glas-Auflaufform vom Elch meines Vertrauens gemacht. Wenn Ihr also eine größere Variante benötigt, dann bitte die Mengenangaben einfach entsprechend vervielfachen.
Ich war faul pragmatisch und habe einfach gekaufte Frischei-Waffeln für den Toaster verwendet. Die "Bäckerin" vom Wochenende hatte natürlich mit ganz viel Hingabe frische Waffeln von Hand gebacken. Aber wenn's schnell gehen soll und sich beispielsweise für nachmittags ungeplant Besuch ankündigt oder Ihr noch ein schnelles Dessert für Euer heutiges 7-Gänge-Dinner benötigt, tun's die fertigen Waffeln auch. Versprochen!



Waffel-Schichttorte mit Fruchtgrütze (Mengeanangaben für eine kleine rechteckige Auflaufform)

12 eckige Frischei-Waffeln
2 Becher Schmand
1 Becker Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sahnesteif
etwas Zucker oder Süßstoff nach Geschmack
1/2 Packung Kirschgrütze (oder eine andere Sorte, die Euch lieber ist)

Die Sahne mit dem Vanillezucker, dem Sahnesteif und etwas Zucker steif schlagen und unter den Schmand heben.
Die Auflaufform oder das Kuchenblech mit der Hälfte der Waffeln auslegen.
Die Hälfte der Sahnemischung gleichmäßig darauf verteilen.
Die restlichen Waffeln darauf schichten und die übrige Sahnemischung widerum darauf verstreichen.
Solltet Ihr eine Form mit seitlichem Rand verwenden, könnt Ihr Eure Fruchtgrütze nun schon darauf geben. Habt Ihr allerdings ein seitlich offenes Blech verwendet, solltet Ihr die Grütze erst mal weglassen und erst kurz vorm Servieren darübergeben.
Alles für eine paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Und dann: Waage und alle guten Diät-Vorsätze vergessen und fröhlich Schlemmen! Es lohnt sich!


Und damit wünsche ich Euch einen genussvollen Schlemmertag. ♥

Donnerstag, 27. Juni 2013

Exotischer Couscoussalat


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momentan ... könnte ich ja glatt schon wieder welchen machen. So gut hat mir meine Couscoussalat-Premiere letzte Woche gefallen. Die Crop-Damen letzten Samstag durften Versuchskarnickel spielen. Ich glaub, ich hab bestanden. ;-)


Wollt Ihr auch mal testen? Hier also alles, was Ihr für eine große Schüssel voll braucht und tun müsst:

2 Hände voll Rosinen in heißem Wasser mit
einem guten Schuss Zitronensaft einweichen.

400g Couscous mit der
1 1/2fachen Menge kochender Gemüsebrühe überbrühen und nach Vorschrift quellen lassen.

400g Hähnchenfleisch in feine Streifen schneiden und in heißem Öl scharf anbraten.
Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Chilipulver würzen. Abkühlen lassen.

2 rote Paprikaschoten,
1/2 Bund Frühlingszwiebeln,
1 entkernte Salatgurke kleinschneiden.

2 Hände voll Sonnenblumenkerne ohne Öl in einer beschichteten Pfanne anrösten.

2 Stiele frische Minze,
3 Stiele frische glatte Petersilie kleinzupfen,

Alle Zutaten gut miteinander vermengen.


Wer es noch ein bisschen exotischer mag, rührt sich noch ein passendes Dressing mit ordentlich Wumms an, das man gesondert dazu reichen kann, so dass sich jeder nach Geschmack etwas davon nehmen kann.. ;-)

1 Becher Schmand,
ca. 100 ml Zitronensaft und
6 TL Honig verrühren und mit
Salz,
Pfeffer und
etwas Chili abschmecken.

Und nun: guten Appetit!


Habt einen leckeren Tag! ♥ 

Freitag, 7. Juni 2013

Mjam, jam!

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momentan ... stehe ich ja total auf dieses ganze viele frische Obst, das einem überall entgegenlacht. Was liegt da näher, als auch endlich mal wieder Marmelade selber zu machen? Gesagt, getan.
Ein Beutel tiefgekühlte gemischte rote Beeren, aufgefüllt mit Rhabarber aus eigener Ernte bis zu 1 kg, 500g Gelierzucker 2:1 und zwei Tütchen Vanillezucker. Mehr braucht es nicht. Alles aufkochen und schon fertig. 

Aber was fällt frau bei den Vorbereitungen auf? Na klar, dass sie die ganzen Schraubgläser, die sie ja immer für den Fall der Fälle gesammelt hatte, just vor ein paar Wochen in einem Anfall von Ausmistwut im Glascontainer entsorgt hatte. GRMPF!
Also schnell noch los in den Ort und auf die Suche nach Einmachgläsern begeben. Fündig geworden bin ich in dem hiesigen Billigdiscounter mit den drei Buchstaben. Da gab es doch glatt diese niedlichen kleinen Gläschen, die sogar schon das Etikett aufgedruckt hatten. Also nur noch einfüllen und beschriften. Und essen, natürlich. Genießen kann manchmal so einfach sein ...

Ich wünsche Euch einen genießerischen Freitag und schon mal ein schönes sonniges Wochenende! Ich werde mich heute mit einem Schulfest und der dazugehörigen Zirkusvorstellung verwöhnen lassen. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich freie Tage mit so tollem Wetter und einem noch tolleren Programm unendlich liebe? ;-)  ♥

Mittwoch, 29. Mai 2013

Leckerer Rhabarber

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momentan ... lacht uns hier die Sonne auf den Bauch, aber ich fürchte, wenn Ihr diesen Post zu lesen bekommt, ist das schöne Wetter schon wieder vorbei. Ist das nicht zum Haareraufen? Aber ich kenne ein tolles Rezept, um Euch den Sommer ins Haus und in den Magen zu holen: Rhabarber-Baiser-Torte. Yummie! Die haben wir am Sonntag gebacken und konnten gar nicht genug davon bekommen.


Hier das Rezept:

Für den Teig
100g Butter oder Margarine
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
50g Speisestärke
150g Mehl
1 1/2 gestrichene TL Backpulver
miteinander verkneten.
Auf den Boden einer Springform geben und den Rand dabei ein wenig hochziehen.
Mehrmals mit der Gabel einstechen und bei ca. 170 Grad (vorgeheizt) auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit
3 Eiweiß
sehr steif schlagen und
150g Zucker unterrühren.
Dann
375g klein geschnittenen Rhabarber
unterheben und alles auf dem vorgebackenen Boden verteilen.
Ca. 30 Minuten weiterbacken, bis die Oberfläche eine schöne goldgelbe Farbe hat und sich die Baiserhaube knusprig anfühlt.

Und dann: guten Appetit!

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Ich wünsche Euch einen leckeren Tag! ♥ 

Sonntag, 9. Dezember 2012

9. Dezember: Stollenkonfekt


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momentan ... duftet es hier noch immer nach Omas Plätzchen, den Nusshörnchen und nach Stollen. Gestern war nämlich mal wieder Backtag. Da ich bei uns die einzige bin, die Stollen mag, kam mir vor zwei oder drei Jahren die Idee, keine großen, sondern kleine Ministollen zu backen, gerade recht. Und zwar nicht nur für mich, sondern eben auch zum Verschenken. Und sie kamen wirklich gut an. Dieses Jahr gibt's also eine Wiederholung.

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Grundsätzlich stehe ich ja mit Hefeteig auf Kriegsfuß. Aber bei diesem Rezept klappt's komischerweise immer ganz gut. Wenn Ihr es auch mal ausprobieren wollt, hier ist die Zutatenliste:

2 Würfel frische Hefe
200g Kristallzucker
300g lauwarme Milch
1kg Mehl (Type 405)
2 Eier
300g Butter (keine Margarine!)
2 Prisen Salz
2 Päckchen Vanillezucker
300g Rosinen oder Sultaninen
2 Fläschchen Rum-Aroma
2 EL heißes Wasser
200g gemahlene Mandeln
100g Zitronat
100g Orangeat

Wer mag kann noch jeweils 1/2 TL Kardamom, Muskatblüte und Zimt dazu tun. Es geht aber auch ohne. Diese Gewürze sind ja nicht jedermanns Sache.
Wer mag kann auch noch ein paar gehackte Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse dazu geben.

Zum Bepinseln und Bestäuben nach dem Backen braucht man dann noch:
160g heiße Butter
160g Puderzucker


Und so geht's:
Zuerst werden die Rosinen mit dem Rum-Aroma und dem heißen Wasser in eine Schüssel gegeben. Alles gut durchrühren und einige Zeit durchziehen lassen. 


Die Hefe zerbröseln und mit dem Zucker und der warmen Milch verrühren. Da man ja Hefeteige wohl nicht mit Metall in Berührung kommen lassen soll, kommt hier bei mir ein Plastik- oder Holz-Kochlöffel zum Einsatz.
Das Mehl wird in eine große Schüssel gesiebt (sieben ist wichtig, damit der Teig schön luftig wird). In die Mitte eine Mulde machen und den Hefeansatz hineinschütten. Mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen, bis der Vorteig Blasen wirft.
Dann Mehl, Salz, Ei und Butter zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Noch mal abdecken und wieder 30 Minuten gehen lassen. Dann sollte der Teig sichtbar größer geworden sein.
Nun kommen die restlichen Zutaten hinzu und alles wird nun kräftig durchgeknetet. Jetzt muss der Teig erneut gehen. Diesmal rund 45 Minuten. Danach immer etwa walnussgroße Kügelchen abtrennen oder aber eine kleine Hand voll vom Teig abdrehen, zu einer Kugel formen, zwischen beiden Händen flach drücken und von einer Seite aufrollen. Das ergibt fast von ganz alleine eine Stollenform. 
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Die kleinen Stollen dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Nun ein letztes Mal etwas gehen lassen, bis man sieht, dass der Teig "lebt". Ich finde, man sieht dem dann immer an, dass er die zuvor erhaltene Form zu seiner eigenen macht und überall wird's schön rundlich. Dann ist er soweit, dass er in den auf ca. 170°C vorgeheizten Ofen kann. Und zwar für rund 13 Minuten.
Nach dem Backen sofort mit der heißen Butter einstreichen und richtig dick mit Puderzucker bestreuen. Dann am besten ab in eine luftdichte Dose und gut verschließen. Den großen Stollen würde man an dieser Stelle ja noch heiß in Alufolie packen. Nun heißt es Geduld haben und erst nach ein paar Tagen nachgucken und naschen. Wenn man's so lange ausgehalten hat, einfach noch mal frisch mit Puderzucker bestäuben und ab auf den Teller oder in die Geschenktütchen. Und in zwei Wochen, also rechtzeitig zu Weihnachten, ist er dann so richtig gut durchgezogen. Yummie! 

Also, lasst es Euch schmecken und macht Euch einen leckeren 2. Advent! ♥

Freitag, 24. Dezember 2010

24. Dezember: Frohe Weihnachten mit einem leckeren Dessert

 Heute ist es also soweit! Heiligabend! Und? Schon aufgeregt? Habt Ihr alle Geschenke beisammen? Baum gekauft? Gans aufgetaut?
Bei uns wird Heiligabend morgens erst mal ausgiebig gefrühstückt, alle vier Kerzen brennen und wir lauschen dem Weihnachtsprogramm im Radio. Ich liebe es, wenn da ein Weihnachtshit nach dem anderen gespielt wird. Und ja, ich bin ein bekennender Last-Christmas-Fan. Einer der ersten Stunde. Ich hatte damals sogar die Maxi. Und was hatte ich schon für schöne Weihnachtsfeiern damit ... Ich erinnere mich an eine durchtanzte Weihnachtsfeier vor einigen Jahren ... *räusper* Aber wir wollen jetzt nicht indiskret werden. ;-)
Nach dem Frühstück wird der Baum reingeholt und der neue Baumständer wird auf Herz und Nieren getestet. Ich bin gespannt ... Dann geht's ans Schmücken. Das machen wir alle zusammen und unsere Tochter ist da schon eine Riesenhilfe. Zwergi wird uns wahrscheinlich eher kontraproduktiv unterstützen. GRRRRR!
Danach wird dann noch mal ein bisschen aufgeräumt und geputzt (meist sind es die doofen Tannennadeln, die mich dann in den Wahnsinn treiben) und der dritte Teller Plätzchen hat den Weg in die Bäuche gefunden.
Dann ist auch schon Nachmittag und der erste Weihnachtsfilm flimmert über die Leinwand. Wenn es dunkel ist, machen wir immer einen Spaziergang durch den Ort und gucken, ob wir den Weihnachtsmann irgendwo finden. Das ist immer eine total spannende Angelegenheit. Und ich liebe diese Stimmung. Alles ist so ruhig und friedlich. Alle sind voller Vorfreude und festlich gestimmt. Und man kann durch die erleuchteten Fenster die Menschen sehen, wie sie letzte Hand anlegen oder schon beim Essen oder Auspacken sind. Dann hört man noch die Kirchenglocken von nah und fern ... Hach, das ist Gänsehaut pur. So schön.
Letztes Jahr haben wir tatsächlich nicht nur die Glöckchen gehört, sondern haben den Schlitten ganz weit entfernt über die Felder fliegen sehen. Man könnte meinen, es sei eine Fatamorgana gewesen ... Aber unsere Tochter ist sich noch heute ganz sicher, dass das so war und es nichts anderes gewesen sein kann.
Als ich letzte Woche "Das Wunder von Manhatten" mit Kris Kringle mal wieder im Fernsehen gesehen habe, wusste ich, dass das wohl tatsächlich so gewesen sein könnte. ;-)
Komischerweise schaffen wir es nie, rechtzeitig wieder zu Hause zu sein, um den Weihnachtsmann persönlich bei uns anzutreffen. Jedesmal war er schneller und schon wieder weg. Aber dass er da war, erkennen wir immer daran, dass er die hingestellten Plätzchen gemampft und die Milch getrunken hat. Und die Rentiere finden die bereitgelegten Möhren und das spezielle Rentier-Futter (eine ganz himmlische Haferflocken-Sternenstaub-Mischung) anscheinend auch immer ziemlich lecker. Da gibt's immer nur noch die Reste zu bestaunen.

Jedenfalls folgt dann die heiße Geschenkeschlacht und erst danach wird gegessen. Vorher wird das eh nix mit Ruhe beim Essen.
Bei uns wird es dieses Jahr wohl Nudeln mit Lachs zum Abendessen geben. Die leckere Gans gibt es dann am 25. Da haben wir Freunde zum Essen eingeladen.

Und da so ein leckeres Festtags-Schlemmen auch ein Lecker-Schmackofatz-Dessert braucht, kommt neben Stracciatella-Eis auch noch eine Mousse au chocolat á la Miriam auf den Tisch.
Vor Jahren habe ich in der Brigitte mal eine Anleitung für eine Mousse au chocolat der anderen Art gefunden. Die geht ganz einfach und gelingt immer.
Ich habe sie im Laufe der Zeit etwas abgewandelt und meinem persönlichen Geschmack angepasst. Daher schmeckt diese Mousse nicht nur nach Schokolade, sondern auch nach Orange. Aber Ihr könnt natürlich auch wunderbar mit anderen Aromen experimentieren. Probiert es einfach mal aus!

Viel Spaß beim Nachmachen und Schlemmen!

Und danach bloß nicht auf die Waage steigen! *lol*

Zutaten:
300 g Zartbitter- oder Edelherb-Schokolade nach Geschmack (Ich nehme immer gerne "Moser Roth" mit Orange. Die gibt es beim Aldi Süd.)
200 g Crème fraiche oder Schmand
4 Eiweiß
3 gehäufte Esslöffel Puderzucker
2 Esslöffel Grand Marnier, Amaretto, Rum. Kirschwasser oder was Ihr sonst mögt - sollte aber zu der evtl. aromatisierten Schokolade passen(Ich nehme meist Grand Marnier oder Amaretto.)

Zubereitung:
Die Schokolade zerbröckeln und mit Crème fraiche in einen Topf geben und unter Rühren bei ganz kleiner Hitze oder im Wasserbad schmelzen. Alkohol unterrühren und alles etwas abkühlen lassen. Bloß nicht anfangen, zu probieren! Sonst ist nachher nicht mehr genug da, um weiterzumachen. *lol* Ist nämlich jetzt schon superlecker. *hicks*

Eiweiß mit dem Mixer sehr steif schlagen (ein Messerschnitt muss gut sichtbar bleiben!). Unter ständigem Weiterrühren dann den Puderzucker einrieseln lassen. Zuerst 2 Eßlöffel von der Schokoladenmischung unter den Eischnee rühren, dann erst die restliche Schokolade mit einem Schneebesen locker unter den Eischnee heben.

Die Mousse dann für mindestens 2-3 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
Zum Anrichten am besten mit einem Löffel Nocken von der Mousse abstechen und auf flachen Tellern anrichte, die vorher mit Puderzucker bestäubt wurden.Vielleicht noch ein paar Schokoladen-Dekor-Teilchen dazu, ein Minzeblatt oder was Ihr sonst noch so habt.
Und dann bon appetit!
Mich haut das Zeug jedenfalls jedesmal dermaßen aus den Socken, dass ich gar nicht mehr aufhöre, verzückte Seufzer von mir zu geben. Mein Mann guckt mich dann schon immer ganz komisch an. ;-)
In diesem Sinne ...


Ich wünsche Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest!
Habt einfach eine schöne Zeit im Kreise Eurer Liebsten und macht es Euch so richtig nett unterm Baum!
Ich freue mich, dass Ihr meinen Adventskalender bis hierhin verfolgt und immer so nette Kommentare hinterlassen habt. Das hat mich sehr gefreut. Dankeschön!
Und denkt an die Verlosung! Im Posting vom 1. Dezember könnt Ihr alles noch mal nachlesen. Viel Glück!

Ganz besonders bedanken möchte ich mich noch bei Steffi / cherryxs, von der ich vorgestern eine ganz zauberhafte Weihnachtskarte bekommen habe. Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Und allen anderen lieben Kartenschreibern, die mich in diesem Jahr so himmlisch bedacht haben, möchte ich natürlich auch ein ganz herzliches Danke rüberschicken. Das war eine tolle Überraschung. Ihr seid so lieb!

In den nächsten Tagen wird es hier erst mal ein wenig ruhiger zugehen. Es ist Familienzeit. :-) Aber ich bin ganz bald wieder regelmäßig bei Euch. Einfach wieder vorbeischauen!

Liebste Grüße und HOHOHO!
Miriam

Donnerstag, 16. Dezember 2010

16. Dezember: Marmor-Kleckse

Na, wie steht es um Eure Plätzchen-Vorräte? Wenn es nach meiner Familie ginge, würden sie sich wohl im Moment dauerhaft von Plätzchen ernähren und ich wäre von morgens bis abends am backen.
Da bin ich immer froh, dass es auch wirklich schnelle Kekse gibt, die man auch mal fix zwischendurch noch machen kann. Diese zum Beispiel. Sehen doch aus wie guter alter Marmorkuchen im Kleinformat, oder?
 Man nehme:
150g Margarine
120g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
50g Speisestärke
120g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
1 gehäufter Esslöffel Kakao
1 Esslöffel Milch


Und so geht's:
Margarine, Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Quirlen des Mixers schaumig rühren. Dann das Ei dazu und gut unterrühren.
Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen, sieben, zugeben und kurz unterrühren.
Den Teig in zwei Portionen teilen.
Die eine Hälfte in einen tiefen Teller geben und glattstreichen.
Zu der anderen Hälfte jetzt Kakao und Milch geben und unterrühren. Diese Masse auf den hellen Teig geben und glattstreichen.
Mit zwei Teelöffeln nun aus dem geschichteten Teig kleine Nocken abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Genug Abstand lassen, da die Plätzchen noch auseinander gehen.

Ober-/Unterhitze vorgeheizt ca. 200 Grad
Heißluft ca. 180 Grad
Backzeit 10-15 Minuten

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

**********
Regelmäßiges Vorbeischauen lohnt sich!

Unter allen Kommentaren, die bis zum 31.12.2010, 24:00 Uhr unter den Postings des Adventskalenders abgegeben werden, verlose ich einen 10 Euro-Gutschein von Dani Peuss. Da beginnt das Jahr doch dann gleich richtig gut, oder? Die Verlosung werde ich am 02.01.2011 vornehmen und den Gewinner dann hier bekanntgeben.
Bitte beachtet, dass für jedes Türchen immer nur 1 (!) Kommentar pro Person in den Lostopf wandert. Wer fleißig mitliest und kommentiert, kann es als auf bis zu 24 Lose bringen. Das steigert die Chancen!
Also: macht mit und sagt mir fleißig Eure Meinung! Ich freue mich.

Freitag, 10. Dezember 2010

10. Dezember: Mini-Nusshörnchen


Heute möchte ich Euch meine allerliebste Neuentdeckung des diesjährigen Adventsbackens vorstellen. Was soll ich sagen? Zweimal habe ich die Nusshörnchen schon gebacken und jedesmal sind sie ratzfatz alle. Und alle wollen das Rezept. Also schön vorsichtig: Suchtgefahr! ;-)
Leider weiß ich nicht mehr, woher ich es habe. Das ist mir letztes Jahr mal irgendwo zugeflogen, bin aber nicht mehr zum Ausprobieren gekommen. Also MUSSTE es dieses Jahr dann endlich in die Versuchsküche. Und ab jetzt ist das ein Dauerbrenner zu Weihnachten. So viel ist gewiss.
Das Schöne ist, dass der Teig mal so ganz anders ist, nämlich mit einer großen Portion Frischkäse (kommt mir fast wie ein Quark-Öl-Teig vor), und dass die kleinen Dinger, die durch ihre Form so viel hermachen, so supereinfach zu machen sind.
Ich bin davon überzeugt: ab heute werden die kleinen Schätzchen noch mehr Liebhaber finden. Also, hier das Rezept und dann viel Spaß beim Nachbacken und vor allem: himmlisches Genießen!
Zutaten für 128 Stück bzw. 4 Backbleche (jaja, die Großportionen ... *lol*):
400g Frischkäse
400g Butter
600g Mehl
100g normaler Zucker
150g brauner Zucker
150g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:
Frischkäse, Butter, weißen Zucker und Mehl mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten. Zwei Kugeln formen, in Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 2-3 Stunden kühl stellen. Am besten allerdings über Nacht.
Dann jede Teigkugel (natürlich nacheinander, damit der Teig nicht wieder zu warm wird) in vier gleiche Teile teilen.
Die gemahlenen Nüsse mit dem braunen Zucker mischen und 1/8 davon auf der Arbeitsplatte ausbreiten, den Teig darauf rund ausrollen (ca. 26-28 cm). Dabei auch ruhig noch etwas von der Zucker-Nuss-Mischung oben drauf geben, damit das Nudelholz nicht anklebt. Bitte kein Mehl dafür nehmen! Lieber notfalls noch was von der Zucker-Nuss-Mischung nachmachen, falls es nicht reicht.
Die Teigplatte dann wie eine Torte in 16 Teile schneiden und jedes lange Dreieck von der breiten Seite her aufrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei etwa 170-180 Grad (Umluft ca. 150 Grad) goldgelb backen. Bei mir hat das etwa 15-18 Minuten bei Umluft mit zwei Blechen gleichzeitig gedauert.
Die Hörnchen gut auskühlen lassen und in Dosen verpacken. Wenn sie es denn bis dahin schaffen ... *lol*

Montag, 6. Dezember 2010

6. Dezember: Schoko-Knusper-Taler


Na, war der Nikolaus bei Euch schon da? Bei uns hat er über Nacht schon was in die Stiefel gelegt. Und wer weiß: vielleicht hat er ja abends Zeit, um noch mal vorbeizukommen ... ;-)

Und um die Zeit bis dahin zu verkürzen, versüße ich Euch den Tag mit ganz schnell gemachten und schön saftigen Schoko-Knusper-Talern. Ihr müsst entschuldigen, ich habe meist Rezepte für riesige Mengen (diesmal dürften etwa 160 Stück herauskommen), aber ich verschenke ja immer einiges und da lohnen kleine Portionen eben gar nicht. Wem das zu viel ist, der kann die Menge einfach dritteln.

Schoko-Knusper-Taler
600g Backmargarine
375g Zucker
3 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
1.050g Mehl
300ml Milch (maximal!)
16 Teelöffel Kakaopulver
brauner Zucker zum Wälzen


Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Die Eier nach und nach zugeben und gut unterrühren.
Das gesiebte Mehl und den Kakao zufügen und zuletzt die Milch nach und nach unterrühren.
Je nachdem, ob Ihr lieber Löffelkekse macht, d.h. den Teig mit zwei Löffeln auf ein Blech setzen wollt , oder Rollen formt und diese dann in Scheiben schneidet, so wie ich das gemacht habe, müsst ihr entweder die volle Menge Milch (für die Löffelvariante) oder etwas weniger (für die Rollen) zugeben.
Ich mache lieber Rollen. Dazu lege ich Frischhaltefolie bereit, streue braunen Zucker darauf und wälze die aus dem Teig geformten Rollen darin und wickle sie dann gut ein, um sie mindestens eine Stunde kalt zu stellen.
Danach in Scheiben schneiden (nicht zu dünn, sonst klappt das nicht gut) und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
Bei 175 Grad (vorgeheizt - oder 160 Grad Umluft) ca. 10-15 Minuten backen. Sie werden Euch vielleicht noch etwas weich vorkommen, aber beim Auskühlen werden sie noch etwas fester.
In gut schließenden Blechdosen halten sie gut 2 Wochen. Und am besten schmecken sie eh erst nach ein bis zwei Tagen, also nicht ganz frisch aus dem Ofen.

Gutes Gelingen beim Nachbacken und lasst es Euch schmecken! Und dem Nikolaus schmecken sie bestimmt auch abends noch. ;-)

Donnerstag, 2. Dezember 2010

2. Dezember: Omas weltbeste Plätzchen

Heute verrate ich Euch das Rezept für die weltbesten Ausstech-Plätzchen von meiner leider schon lange verstorbenen Oma. Nun mag man meinen, das seien ganz ordinäre Mürbeteigplätzchen. Mag sein, aber für mich sind sie was ganz Besonderes. Sie sind für mich der Innbegriff von Advent, von weihnachtlichem Hochgenuss und von Gemütlichkeit.
Und sie gehen aber auch gar nicht ohne die dicke Puderzuckerglasur und ohne die bunten Streusel. Bunt müssen sie sein, hört Ihr?! Ich habe schon alle denkbaren anderen Varianten ausprobiert: nur Guss, Schokostreusel, Schokoüberzug ... Nee, das war alles nix. Genau so müssen sie sein: nicht ganz so dünn ausgerollt, goldgelb gebacken und dann dick mit bunten Steuseln verziert! Und sowohl meine Kinder als auch alle Freunde und Kollegen, die ich damit nun schon seit Jahren im Advent beschenke, sehen das ganz genauso.
Aber überzeugt Euch selbst! Hier ist das Rezept und nun viel Spaß beim Nachbacken!

Ach ja, das ist ein Rezept für eine große Teigmenge,12 Bleche hinbekommt. Reicht bei uns - ohne, dass wir was verschenken - maximal 1 1/2 Wochen ... Aber auch nur, wenn wir nicht den ganzen Tag zu Hause sind, sondern brav zur Arbeit und in den Kindergarten gehen. *lol* So viel zum Suchtfaktor...


Omas weltbeste Ausstechplätzchen

1 kg Mehl
600g Backmargarine
360 g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
3 Päckchen Vanillezucker

und für den Guss:
1-2 Packungen Puderzucker
heißes Wasser
1 Packung bunte Zuckerstreusel

AlleTeigzutaten gut in einer großen Schüssel mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Am Schluss am besten mit den Händen kneten und zu einer großen oder portionsweise gleich jeweils für 2 oder 3 Bleche zu mehreren  kleinen Kugeln formen. Keine Angst, wenn Euch der Teig jetzt noch ein ganz klein bisschen Klebrig vorkommt. Das legt sich ziemlich schnell nachher beim Ausstehen und mehrfachen Ausrollen durch das dann dort zum Einsatz kommende Mehl.
Die Kugeln ein paar Stunden gut kalt stellen und danach auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Nicht zu dünn, sonst werden die Plätzchen zu knusprig. Sie sollen aber nachher mürbe und nicht knusprig sein.
Nach dem Ausstechen werden sie bei etwa 180 Grad (Achtung! Jeder Herd ist anders, daher vorsichtig an die Temperatur und die Zeiten rantasten!) auf mittlerer Schiene backen. Ich schiebe meist zwei Bleche gleichzeitig bei etwa 160 Grad Umluft für gut 10 Minuten in den Ofen. Goldgelb sollen sie sein und nicht zu dunkel. Wenn die Ränder anfangen, sich zu bräunen, wird's höchste Zeit, sie rauszuholen.
Gut auskühlen lassen.
Dann aus dem Puderzucker und wenig heißem (!) Wasser den Zuckerguss anrühren. Ich nehme immer ein Marmeladen-Schraubglas.Wenn man nämlich mal plötzlich aufhören muss und erst viel später oder vielleicht am nächsten Tag weitermachen kann, schraubt man einfach den Deckel u un der Guss trocknet nicht aus.
Puderzucker durchsieben, ins Glas damit und dann tröpchenweise das Wasser dazu. Dann klumpt nichts und man kann gut dosieren, dass der Guss nicht zu flüssig wird. Sonst tränkt er die Plätzchen nämlich nur und die Streusel halten nicht gut.
Streusel drübergeben und guuuuut trocknen lassen.
Die Plätzchen halten sich in gut schließenden Blechdosen wirklich wochenlang.

Gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken!